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Monatswallfahrten
"375 Jahre Maria Schuss: 1633 - 2008"
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Monatswallfahrten zur "Maria Schuss" in Geseke 2010 |
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Liebe Pilger, |
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anlässlich des 150. Jahrestages des
Geburtstages des Hl. Pfarrers von Ars, Johannes Maria Vianney, des
Schutzheiligen aller Pfarrer der Welt, hat Papst Benedikt XVI. ein „Jahr
der Priester“ ausgerufen, „das dazu beitragen möchte, das Engagement
einer inneren Erneuerung aller Priester für ein noch stärkeres und
wirksameres Zeugnis für das Evangelium in der Welt von heute zu
fördern“. Da unser Wallfahrtjahr sich nach dem Kalenderjahr richtet,
deckt es sich zeitlich nicht ganz mit dem Priesterjahr, aber wir dürfen
es mit unserem Gebet begleiten und die Themen des Wallfahrtsjahres daran
orientieren.
In seiner Ansprache zum Auftakt des Priesterjahres betonte der Hl.
Vater: „Der Glaube an den göttlichen Meister gibt uns die Kraft,
vertrauensvoll in die Zukunft zu schauen.“ Mögen auch unsere Wallfahrten
in dieser Umbruchzeit für die Gemeinden und die Priester und auch in
Ihren persönlichen Anliegen dazu beitragen, Kraft und Vertrauen zu
stärken.
„Mit Gottes Hilfe bin ich bereit!“, bekundet der Weihekandidat bei der
Priesterweihe auf die Fragen des Bischofs. Auf die Fürsprache der
Gottesmutter Maria möge uns diese Antwort auch gelingen auf die
Anfragen, die das Leben uns stellt.
Mit besten Segenswünschen und herzlichem Dank für Ihr Mitbeten
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| Ihr Gerald
Haringhaus, Stiftspastor |
Wallfahrtslieder
und Gebete (424 KB) |
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Seitdem 1633 die aus dem
15. Jahrhundert stammende Skulptur in die Stiftskirche übertragen wurde,
hat die Wallfahrt zu diesem Gnadenbilde Höhen und Tiefen erfahren. Im
18. Jahrhundert erlebte sie eine ungeheure Blüte, sodass am Fest "Maria
Schuss" allein bis zu 5000 Kommunikanten gezählt werden konnten.
Viele Stiftungen und Weihegeschenke jener Zeit sind Ausdruck weit
verbreiteter Verehrung. Vielen ist das Gnadenbild bis in unsere Zeit ans
Herz gewachsen. Ein stilles Gebt, ein kurzes Verweilen mit einer Sorge,
eine Kerze anzünden für einen Kranken oder wegen einer Prüfung, für sich
allein oder mit den Enkeln oder Kindern, oder einfach nur einmal
vorbeischauen - so drückt sich Verbundenheit aus.
Eine große Rolle spielte früher die Messe am Samstagmorgen, die für das
ganze Jahr mit einem vollkommenen Ablass versehen war. An allen
Samstagen - der Samstag ist in besonderer Weise der Verehrung Marias
geweiht, weil er dem Sonntag, dem Tag des Herrn, vorausgeht, - besteht
nun wieder die Möglichkeit, die Hl. Messe morgens um 9.00 Uhr am
Gnadenaltar mitzufeiern. Die dichte, ruhige, gesammelte und innige
Atmosphäre dieser Messfeiern wird von allen als sehr wohltuend
empfunden.
Mehrere Beweggründe waren Anlass, die Monatswallfahrten zu beginnen: die
Sorge um geistliche Berufe, der Wunsch, einmal im Monat Gelegenheit zu
einer "geistlichen Auszeit" von zweieinhalb Stunden mit Anbetung,
Rosenkranz, Impulsen durch unterschiedliche Prediger, Beichtgelegenheit
etc. anzubieten und in unserem Gnadenbild Maria zu entdecken als
Fürsprecherin, bei der wir mit unseren und der Welt Anliegen gut
aufgehoben sind. Dabei singen wir die ureigenen Geseker Lieder, die von
Kanonikus Schmittdiel getextet und komponiert wurden: Das Rosenkranzlied
"Es glänzt ein Licht" und die eigens für das Gnadenbild geschriebenen
Lieder "Die Mutter der Schmerzen" und die für die Andacht komponierte,
gesteigert gesungene Antiphon " O Maria".
Der Ablauf eines solchen geistlichen Donnerstages gliedert sich
Folgendermaßen: |
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17.00 Uhr Aussetzung |
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17.30 Uhr
Rosenkranzgebet |
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18.00 Uhr Hl. Messe,
anschließend Marienlob und allgemeiner Segen mit der Kreuzreliquie,
danach gemütliches Beisammensein bei Essen und Trinken im Pfarrsaal. |
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Gelegenheit zur
Beichte und zur Einzelsegnung sind gegeben. |
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Wallfahrtstermine 2010: |
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07. Januar 2010
„Das Priesterjahr Papst Benedikt XVI.“
Dr. Michael Bredeck, Domvikar, Paderborn
04. Februar 2010
„Die Feier der Priesterweihe“
04. März 2010
„Der Ruf Gottes und die Antwort“
Uwe Wischkony, Regens, Paderborn
08. April 2010
Jubiläum der 100. Monatswallfahrt
H.H. Weihbischof Matthias König
06. Mai 2010
„Die Lebensweise der Ehelosigkeit
um des Himmelreiches willen“
Dirk Salzmann, Präfekt, Paderborn
03. Juni 2010
Fronleichnam
01. Juli 2010
Vorabend des Festes Mariä Heimsuchung
05. August 2010
„Das Gebet um geistliche Berufe“
Andreas Rohde, Leiter der Diözesanstelle
Berufungspastoral, Salzkotten-Oberntudorf
02. September 2010
„Der Priester – ein ‚anderer Christus’“
Dr. Gerd Best, Dechant, Möhnesee
30. September 2010
„Die Sendung des Priester, das Volk Gottes
zu lehren, zu leiten und zu heiligen.
Dr. Thomas Witt, Dechant, Delbrück
04. November 2010
„Der Priester und die Eucharistie“
02. Dezember 2010
„Das priesterliche Amt und das
allgemeine Priestertum“
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Wallfahrtslieder
und Gebete (424 KB) |
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| Die
Begebenheiten des Jahres 1633 zeigen Maria als Opfer, als Angeschossene,
als Leidende unter den wirren Verhältnissen jener Kriegszeit. So beten
wir zu ihr mit der Litanei von Gertrud von le Fort zur Regina Pacis, zur
Königin des Friedens um den Frieden für unsere Welt. "Nimm die Welt in
deine Arme!" In allen jahrhunderten spiegelt sich in unterschiedlicher
Gestalt jene Frau wieder, die ihren toten Sohn in ihren Armen hält. die
Begebenheiten des Jahrs 1633 zeigen auch eine Welt, die auf Heiliges
meint verzichten zu können und am eigenen Wahnsinn zugrunde geht. Das
Bild der schmerzensreichen Mutter hat den Anschlag überstanden und ist
so zur trostreichen Mutter für viele geworden. |
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Die Legende um
Maria Schuss |
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Anno1633, den
29. Oktober, hat Ludwig von Treysa aus dem Hessenlande ein Musquetier
unter Hauptmann Mathia Achtersem, Übersteinisch, Hessische Regiment,
gegenwärtiges Vesper-Bild der schmerzhaften Mutter Gottes, Maria,
Christum auf dem Schoß haltend, so dazumal in hiesiger Stadt auf dem
Hellwege in einem kleinen aufgemauerten Häuslein gestanden, mit
vorgebenden blasphemischen Worten: Da "Sitzendes Weib" zu schießen,
stehend gegenüber in eines Bürgers Johann Pontness genannt Hilpeken
Behausung löset sein Gewehr und trifft es in die linke Schulter, darauf
er sobald zur erde gesunken und unsinnig worden, darin er auch
verblieben drei Tage: jämmerlich unterdessen gerufen: Heilet das Weib!
Heilet das Weib! Endlich in solcher Unsinnigkeit, den 1. November
elendig gestorben. Hierauf ist dieses so mirakulöse Bild vom bemeldeten
Orte auf diesen ihr zu Ehren erbauten, Altar transferiert worden, wobei
die Allmacht Gottes erkenne, ihn fürchte, liebe und durch seine liebe
Mutter den Sohn selbst fleißig ehre. Amen |
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| Wegweiser: |
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Geseke liegt an der
Autobahn A 44 Dortmund-Kassel und der B 1 ca. 20 Kilometer von
Paderborn. Die Stiftskirche ist tagsüber geöffnet. Pilgergruppen können
sich anmelden und Gottesdienste - mit eigenen Zelebranten oder durch
Geistliche vor Ort - vereinbaren. Bitte wenden Sie sich dazu an das
Stiftspfarramt. Tel: 02942/1223 oder Kontakt[at]stiftskirche-geseke.de |
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