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Ort für Trauer oder Freude

Geseke, 31. Juli 2018. „Heilet das Weib“ soll der Soldat immer wieder gerufen haben, nachdem er am 29. Oktober 1633 in Geseke auf das Gnadenbild der Muttergottes geschossen hatte. Gleich nach der Tat soll er zu Boden gesunken und dem Wahnsinn verfallen sein, bevor er drei Tage später starb. „Maria Schuss“ ist darum Ziel einer ganz besonderen Marienverehrung.

Die 200. Monatswallfahrt steht am kommenden Donnerstag, 2. August, in der Stiftskirche an. Pfarrer Gerald Haringhaus, der vor 16 Jahren, am 3. Januar 2002, gemeinsam mit dem damaligen Weihbischof und dem heutigen Kardinal Reinhard Marx den Brauch ins Leben rief, lässt sich dieses Jubiläum nicht entgehen: Der Dechant des des Dekanats Herford-Minden-Lübbecke wird in der Stiftskirche die Wallfahrtspredigt halten. Worüber er genau sprechen möchte, will er nicht verraten. Nur so viel: „Maria aufgenommen ist“ lautet das Thema. Darin bezieht er sich auf die Himmelfahrt Mariens, die traditionell am 15. August begangen wird.

Bereits 2001 hatte es in Geseke erste Überlegungen gegeben, einen lokalen Brauch ins Leben zu rufen. Dazu gehört auch die Samstagmorgenmesse, die Haringhaus „einfach mal ausprobieren wollte“. Besonders der lokale Bezug lag dem Geistlichen am Herzen, während der nahe Gelegene Wallfahrtsort Verne auf regionale Ebene funktioniere.

Das Geheimnis der Marienverehrung liege in dem, „was sich in den Herzen vieler Menschen abspielt“, so Haringhaus – nämlich der Wunsch, Trauer, Freude oder Dank auszudrücken. Dies sei „ein urmenschlicher Drang“, weiß er. Durch die Teilnahme an der Monatswallfahrt entstehe eine Verbundenheit. „Da ist ein Ort, da kann ich hin“, so Haringhaus. Das Fürbittenbuch kündet auf zahlreichen Seiten von eben dieser Verbundenheit.

Beginn der 200. Monatswallfahrt ist um 17 Uhr mit dem Rosenkranzgebet. Es besteht Beichtgelegenheit. Um 17.30 Uhr ist die Aussetzung, bevor um 18 Uhr die Messe beginnt. Diese wird musikalisch mitgestaltet von der Chorgemeinschaft St. Batholomäus Verne und dem Kirchenchor Esbeck-Hörste-Bökenförde unter der Leitung von Rolf Neuheisel.

Nach der Messe geht es zum Gedankenaustausch in den Pfarrsaal. „Das ist die klassische Abendbrotzeit und eine gute Gelegenheit, Kontakt zu auswärtigen Geistlichen zu knüpfen“, freut sich Haringhaus auf seinen Besuch in Geseke.

Quelle: Geseker Zeitung

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