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Stiftskirche begeht 150. Wallfahrtsjubiläum

Geseke, 25. Mai 2014. 381 Jahre ist es her, dass nach dem Beschuss durch den hessischen Soldaten Ludwig Sadeler aus Treysa das Marienbild der schmerzhaften Gottesmutter aus dem Heiligenhäuschen am Hellweg in die Stiftskirche St. Cyriakus übertragen wurde. Dabei geht es nicht allein um ein zurückliegendes historisches Ereignis, sondern vor allem um Jahrhunderte und Jahrzehnte, in denen bis heute Menschen Hilfe und Trost bei „ihrer“ Maria Schuss in Geseke gefunden haben.

Erzählungen zufolge soll das Gebet am Marienaltar schon zu so mancher Heilung kranker Menschen beigetragen haben. So habe "Maria Schuss" schnell regionale Bedeutung erlangt und besonders im 18. Jahrhundert eine ungeheure Blüte erfahren. Von 5.000 Kommunikanten an ihrem Festtage ist in den Schriften zu lesen.

Am 03. Januar 2002 eröffnete der jetzige Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz und gebürtige Geseker Dr. Reinhard Marx die Reihe der Monatswallfahrten zur Maria Schuss in der Stiftskirche Geseke, die seither am Gebetsdonnerstag um geistliche Berufe stattfinden und sich in besonderer Weise diesem Anliegen und dem Gebet für die Priester verpflichtet wissen.

Am Donnerstag, 5. Juni 2014 darf darf die Stiftskirchengemeinde St. Cyriakus nun auf ihre 150. Monatswallfahrt zurückblicken. Die Monatswallfahrten 2014 am monatlichen Gebetstag um geistliche Berufe stehen unter der Überschrift "Seligpreisungen aus der Bergpredigt". Nach dem Beschluss von Papst Franziskus sollen die Seligpreisungen der Bergpredigt die Themen der drei nächsten Weltjugendtage bilden und somit zu Etappen eines spirituellen Weges werden, der nach drei Jahren in der Feier des internationalen Treffens mit dem Nachfolger Petri in Krakau (Polen) im Juli 2016 gipfeln soll.

Im Mittelpunkt der Predigt im Juni steht das Thema: "Selig, die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott schauen". Dazu wird der ehemalige Pfarrer der Stifts- und Marienkirche und jetzige Leiter des Pastoralverbundes Herford Gerald Haringhaus erwartet. Als ehemaliger Pfarrer der Stifts- und Marienkirche hatte er 2002 die Wallfahrten ins Leben gerufen.

Nach dem Rosenkranzgebet um 17:00 Uhr und der Aussetzung um 17:30 Uhr folgt um 18:00 Uhr die heilige Messe. Es besteht Beichtgelegenheit. Anschließend erfolgt der allgemeine Segen mit der Kreuzreliquie. Möglichkeit zur Einzelsegnung ist gegeben.

Nach der Messe lädt die Stiftskirchengemeinde zu einem gemütlichen Beisammensein mit Schnittchen und Getränken in die Stiftsaula ein.

Quelle: Stiftskirche Geseke / Benedikt Laame

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