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Gedenken an Errettung vor dem "Tollen Christian"

Geseke, 11. Mai 2014.  Immer am dritten Sonntag nach Ostern wird in Geseke das Lobetagsfest gefeiert. So erinnerten auch am heutigen Sonntag im Beisein von zahlreichen Gläubigen, Kommunionkindern, Fahnenabordnungen der Vereine, die Bürgerschützen, die Westhofe der St. Sebastianus Schützenbruderschaft und der Stadtkapelle Geseke die Geseker an das Jahr 1622, in dem die Bürger der Stadt Geseke dem Herrn versprochen hatten, alljährlich den “Lobetag” zu feiern. Schließlich dauert es noch acht Jahre dann steht den Gesekern ein besonderes Ereignis bevor: "400 Jahre Lobetag".

Der Lobetag gilt als Dank und Zeichen dafür, dass die Hellwegstadt die Belagerung durch den Herzog von Braunschweig, genannt der "tolle Christian", während des Dreißigjährigen Krieges überwunden hat.

So begann der "Lobetag" zunächst mit einem Festhochamt in der Stiftskirche St. Cyriakus. Im Anschluss an die kirchliche Feier sind die katholischen Kirchengemeinden in Geseke dem Allerheiligsten in der Lobetagsprozession durch die fahnengeschmückten Straßen der Hellwegstadt gefolgt.

Auch Vertreter der Stadt Geseke begleiteten die Prozession durch die Stadt, über den Wall und zu den einzelnen Gebetsstationen. Am Steinernen Tor begleiteten bereits zum zweiten Mal Böllerschüsse den Segen. Am Lüdischen Tor wurde die Predigt vom gebürtigen Geseker Monsignore Wilfried Schulte gehalten. Am Viehtor wurde besonders an die Opfer des Krieges und der Bombenangriffe gedacht.

Aufgrund der Wetterlage fand der feierliche Abschluss mit Te deum und Sakramentalem Segen dieses Mal in der Stadtkirche St. Petri statt. Dort wartete auf die Gläubigen auch ein gemeinsames Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen.

Quelle: Geseke-News.de / Benedikt Laame

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