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1633 bis 2013: 380 Jahre Wallfahrtsort Geseke

Geseke, 12. Oktober 2013. 380 Jahre ist es her, dass nach dem Beschuss durch den hessischen Soldaten Ludwig Sadeler aus Treysa das Marienbild der schmerzhaften Gottesmutter aus dem Heiligenhäuschen am Hellweg in die Stiftskirche St. Cyriakus übertragen wurde. Dabei geht es nicht allein um ein zurückliegendes historisches Ereignis, sondern vor allem um Jahrhunderte und Jahrzehnte, in denen bis heute Menschen Hilfe und Trost bei "ihrer" Maria Schuss in Geseke gefunden haben.

Erzählungen zufolge soll das Gebet am Marienaltar schon zu so mancher Heilung kranker Menschen beigetragen haben. So habe "Maria Schuss" schnell regionale Bedeutung erlangt und besonders im 18. Jahrhundert eine ungeheure Blüte erfahren. Von 5.000 Kommunikanten an ihrem Festtage ist in den Schriften zu lesen.

Groß feiern werden die Geseker diesen Tag am Samstag, 26. Oktober 2013. Und das sicherlich nicht nur, um an ein historisches Ereignis zurückzudenken. Gefeiert wird ganz bestimmt auch aus Dankbarkeit. Seit 380 Jahren finden die Geseker schließlich Halt und erfahren Hilfe am Marienbild in der Stiftskirche.

Seitdem feiern die Geseker immer Ende Oktober den Jahrestag und kommen am Mariensamstag zur Heiligen Messe in die Stiftskirche St. Cyriakus. Auch auswärtige Pilger zieht es nahezu täglich dank Maria Schuss nach Geseke, um am Gnadenbild zu beten.

Bestes Beispiel sind die Monatswallfahrten, die im Jahr 2002 ins Leben gerufen wurden. Auch Großeltern kehren mir ihren Enkelkindern regelmäßig ein. Vielleicht nur zum kurzen Innehalten im Alltagsstress, oder aber auch für ein kleines Anliegen. Das Fürbittenbuch neben dem hölzernen Gnadenbild "Maria Schuss" ist jedenfalls nicht nur ziemlich dick, sondern auch mit tausenden Einträgen ziemlich voll.

Zum 380-jährigen Festtag erwartet die Stiftskirchengemeinde noch mehr Zulauf. Programm gibt es jedenfalls genug:

Los geht es am Samstagabend, 26. Oktober 2013. Eine Lichterprozession um 18:00 Uhr von der Maria-Hilf-Kapelle zur Stiftskirche läutet die Feierlichkeiten ein. Unter Begleitung zahlreicher Geseker Fahnenabordnungen treffen sich die Teilnehmer an der Maria Hilf Kapelle. Anschließend geht die Prozession über den Kapellenweg, Hellweg, Rosenstraße, An der Abtei zur Stiftskirche. Am Heiligenhäuschen Hellweg/Ecke Rosenstraße findet eine Station statt. Feierlicher Abschluss ist in der Stiftskirche mit einem Festhochamt und sich anschließendem Te deum.

Die feierliche Liturgie wird kirchenmusikalisch von den Kinder- und Jugendchören aus Geseke mit der "Spatzenmesse" von Wolfgang Amadeus Mozart begleitet. Die Leitung übernimmt Ralf Borghoff.

Die Böllerschützen der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Geseke 1412 e.V. begleiten die Feierlichkeiten.

Alle Anwohner des Prozessionsweges am Samstagabend werden herzlich gebeten, Fenster oder Eingänge, Fassaden oder Wege mit Kerzen, Lichtern, Laternen, Fahnen oder ähnlichem zu schmücken. Im Anschluss an die Lichterprozession lädt die Gemeinde in die Stiftsaula zu einem Umtrunk ein.

Hinweis: Bei Nieselregen startet die Prozession um 18:00 Uhr von der Stadtkirche St. Petri. Bei Dauerregen findet um 18:30 Uhr eine Andacht in der Stiftskirche St. Cyriakus statt. Danach folgt das Festhochamt.

Wallfahrtslieder und Gebete (424 KB)

Quelle: Stiftskirche Geseke / Benedikt Laame

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