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Eucharistischer Kongress erfolgreich zu Ende gegangen: Neues Vertrauen in katholische Kirche
aus Köln berichtet Benedikt Laame

Köln, 9. Juni 2013. Mit einem feierlichen Abschlussgottesdienst mit über 20.000 Teilnehmern ist am heutigen Sonntag der Eucharistische Kongress in Köln zu Ende gegangen. Fünf Tage des Betens, des Nachdenkens – aber auch des Feierns liegen hinter den schätzungsweise 45.000 – 48.000 Teilnehmern aus allen Diözesen Deutschlands.

Während des Gottesdienstes im RheinEnergieStadion Köln verlas der Päpstliche Legat des Eucharistischen Kongresses, Kurienkardinal Paul Josef Cordes, eine Grußbotschaft von Papst Franziskus. Der besondere Auftrag sei es, so Papst Franziskus, „dass die Heilige Messe uns nicht verkümmert zu flacher Routine; dass wir nur ihre Tiefe immer besser ausschöpfen! Sie ist es ja, die uns in Christi gewaltiges Erlösungswerk einbezieht, die unser geistliches Auge für seine Liebe schärft.“

Der Eucharistische Kongress 2013 stand unter dem Motto: „Herr, zu wem sollen wir gehen?“ (Joh 6,68). In den vergangenen fünf Tagen bot die Veranstaltung neben Gottesdiensten in und außerhalb der Kirchen im Zentrum der Domstadt Kölns, Gespräche und ein Theologisches Forum.

Zum Schülertag am vergangenen Donnerstag kamen nach Aussage des Sekretärs des Eucharistischen Kongresses, Msgr. Robert Kleine rund 6.500 Schülerinnen und Schüler nach Köln, zum Jugendfestival ca. 2.000 Besucher. Unter den 800 Geistlichen weit über die Grenzen Deutschlands hinweg fand sich mit 72 Kardinälen, Erzbischöfen und Bischöfen ein großer Teil der Deutschen Bischofskonferenz.

80 Katechesen fanden in 35 Kirchen statt. Mit über 800 Programmpunkten wurden zentrale Glaubensfragen wieder zurück ins Leben gerufen.
Das Theologische Forum im Maternushaus zog rund 500 Interessierte pro Tag an und musste an beiden Tagen wegen Überfüllung geschlossen werden. Zur „lux eucharistica“ im Kölner Dom kamen jeden Abend etwa 8.000 Menschen im Dom und vor der Großbildleinwand auf dem Roncalliplatz zusammen.

„Hier haben wir die „Zusammenkunft“ zwischen Pilgern und Kölnern im wahrsten Sinne des Wortes ermöglicht“, so Msgr. Kleine weiter. Das Fest des Glaubens in der Lanxess-Arena am Freitag haben 5.000 Menschen live mitverfolgt, und die „Nacht des Lichtes“ am Samstagabend am Kölner Tanzbrunnen haben 2.600 Gläubige gefeiert.

Bei der Pressekonferenz im Anschluss an den Abschlussgottesdienst sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz: „Danke Köln!
Das sage ich in dieser Stunde aus vollem Herzen. Wir durften schöne und fromme, nachdenkliche und mutmachende Tage hier in Köln erleben! Es war gut, dass wir in Deutschland einen Eucharistischen Kongress feiern durften.“

Nach dem Kongress zogen nicht nur die Erzbischöfe Meisner und Zollitsch eine positive Bilanz. So gab es nach Abschluss des Abschlussgottesdienstes tosenden Beifall der Teilnehmer.

„Ja, wir gewinnen in den vergangenen Jahren, nachdem wir eine schwierige Zeit erlebt haben, neues Vertrauen und neue Glaubwürdigkeit in der Öffentlichkeit. Das ist unserem seit 2011 initiierten Gesprächsprozess bisher gelungen. Dazu hat auch der Eucharistische Kongress in besonderer Weise beigetragen“, so der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz.

Sein Amtskollege Kardinal Joachim Meisner betonte: „Wir haben uns nicht in eine heile Welt zurückgezogen, sondern wir haben uns um die Mitte unseres Glaubens versammelt, damit unsere arme Welt heil werden kann. Wir sind dazu auch nicht aus eigener Initiative zusammengekommen, sondern Christus selbst war unser Gastgeber“.

Grußbotschaft von Papst Franziskus

Quelle und Verfasser: Benedikt Laame

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