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Mahnung an das hohe Gut des Friedens

Geseke, 30. April 2012. Neuland ist gestern die Lobetagprozession entlang der Stadtwälle für Pfarrer Rainer Stahlhacke und Pastor Thomas Zwingmann gewesen. Kein Jahr sind die beiden für den neu gegliederten Pfarrverbund im Amt. Nun stand für sie und den Militärpfarrer Martin Tilles mit der Prozession eine große Bewährungsprobe bevor. Dabei zeigten sie, dass sie den Pastoralverbund als eine Einheit verstehen. Symbolisch verdeutlichten sie dies, indem sie während der Prozession abwechselnd unter dem Baldachin gingen.

Mitglieder des Rates, Fahnenabordnungen der Vereine, Musiker der Stadtkapelle und zahlreiche Gläubige beteiligten sich an der Prozession. Damit erinnern sie an die Belagerung Gesekes durch den „tollen“ Christian von Braunschweig 1622. Als einzige Stadt Westfalens konnte Geseke ihn abwehren.

Als Dank führten die Bürger den Lobetal ein. Daran erinnerte Pfarrer Stahlhacke in seiner Predigt am Lüchschen Tor. „es ist die Erinnerung an einen verderblichen Krieg“. das Gedenken sei auch 390 Jahre danach alles andere als eine „alte Kamelle“. Ein Krieg bringe nichts anderes als „Tod, Leid und Not“. Der Frieden sei ein „hohes Gut, das es zu bewahren gilt“. Der Lobetag sei Mahnung und Erinnerung zugleich. Mit dem Te Deum und Segen endete die Prozession in der Stiftskirche. Anschließend konnten sich die Gläubigen bei einem Imbiss stärken.

Quelle: Geseker Zeitung / Dagmar Meschede

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