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Mit 2000 Jugendlichen geschwiegen

Geseke/Taizé 05. September 2011. Sonne, gutes Essen, Ausschlafen und Sommer – das ist wohl eine allgemeine Auffassung von Urlaub. Ganz anders haben den Begriff 18 junge und junggebliebenen Menschen des Pastoralverbundes Geseke definiert: Stille, früh aufstehen und nachdenken. Das klingt nicht nach Urlaub, war es aber für die 18-köpfige Reisegruppe unter der Leitung von Berthold Gies allemal.

Sie verschlug es in der vergangenen Woche in die Tiefen von Burgund, zwischen Wiesen und Teichen über Weinbergen nach Taizé. In dem winzigkleinen Dorf auf einem Hügel gibt es nicht nur eine kleine Kirche und gerade einmal fünfzehn Häuser, sondern auch eine ökumenische Bruderschaft, die es sich zum Ziel gesetzt hat, Menschen aus den verschiedenstenten Kulturen der Erden zum Dialog zu zusammenzubringen. Schon seit über 70 Jahren laden die rund 100 Brüder Menschen aus der ganzen Welt dazu ein, für eine Woche bei ihnen zu leben und Kontakte zu knüpfen, aber auch den Glauben zu stärken.

Das Besondere an Taizé ist die Schlichtheit und Einfachheit. Zusammen mit rund 2000 Jugendlichen übten sich die Geseker in Solidarität und Spiritualität. Ein besonderes Zeichen des Miteinanders in Taizé besteht darin, dass man alle alltäglichen Arbeiten selber verrichten muss. „Die religiöse Besinnung in den Gottesdiensten und Gesprächsgruppen war den Jugendlichen genau so wichtig wie die Party am Abend, wo auch ohne Alkohol eine tolle Stimmung zwischen den Menschen aus den verschiedensten Ländern herrschte“, erinnert sich Luisa Neuhaus, die bereits im zweiten Jahr mit dem Geseker Taizé-Kreis nach Taizé fuhr.

Der Spaß fand erst dann ein Ende, wenn die Nachtwächter, die sogenannten Nightguards das Licht ausdrehten. Zum Programmpunkt gehörte auch ein Besuch des Grabes von Ordensgründer Frere Roger.

Im Mittelpunkt der Ferienfreizeit stand das tägliche Treffen mit einem der rund 100 Brüdern in internationalen Gruppen. Dreimal am Tag luden die Kirchenglocken zum mehrsprachigen Beten in die Versöhungskirche. Diese täglichen Gottesdienste mit einer zehnminütigen absoluten Stille sowie meditativen Texten und Gesängen aus aller Welt waren für die Geseker ein Höhepunkt insbesonders der große Lichtergottesdienst am Samstagabend.

Das Team rund um den Taizé Kreis Geseke ist sich sicher: Viele Eindrücke, neue Freundschaften und die Erfahrungen, dass Stille und Gebet auch wohltuend sein können, werden den Jugendlichen in Erinnerung bleiben.

Quelle: Stiftskirche-Geseke.de / Benedikt Laame

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