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Im Gespräch mit Vikar Hendrik Luicke

Geseke, 09. Juli 2011. Alle Entscheidungen sind gefallen. Mit Wirkung zum 1. Juli 2011 ist Pfarrer Rainer Stahlhacke nun offizieller Leiter des neuen Pastoralverbundes Geseke (wir berichteten). Die Einführung findet am 24. Juli um 14:30 Uhr in der Stadtkirche St. Petri statt. Ihm zur Seite stehen wird der 32-jährige Pastor Thomas Zwingmann und der 31-jährige Vikar Hendrik Luicke. In einem ersten und ausführlichen Interview hat er uns einen Einblick in seine Vergangenheit und in die Zukunft gegeben:

Geseke-News.de: Wo und wie haben Sie Ihre Kindheit und Jugend verbracht?
Hendrik Luicke: Ich bin in Hamm geboren und in meiner Familie aufgewachsen, habe dort mit meiner Schwester die Kindheit und Jugend verbracht. 1999 habe ich Abitur gemacht, dann bin ich aus Hamm aufgebrochen, um in Paderborn Theologie zu studieren.


Geseke-News.de Wann und warum haben Sie sich entschlossen Priester zu werden?
Hendrik Luicke: Wann der Gedanke zum ersten Mal in mir aufkam, kann ich so genau nicht sagen. In meiner Jugendzeit jedenfalls wurde der Wunsch mal deutlicher spürbar und dann wieder überhaupt nicht. Es war ein jahrelanger Prozess, der auch noch das Studium über andauerte. Mit schätzungsweise 24 Jahren war ich dann soweit, diese Entscheidung zu treffen.
Im Rückblick muss ich sagen: Es war vor allem die Suche nach Gott oder die Suche nach einer Verbindung und nach Berührungspunkten zwischen Gott und meinem Leben, die mich wohl immer mehr zu diesem Beruf drängte.

Geseke-News.de: Was gefällt Ihnen besonders am Priesterberuf?
Hendrik Luicke: Die hohe Abwechslung gefällt mir am Priesterberuf besonders: Jeden Tag trifft man auf Menschen, die unterschiedlicher nicht sein können - und jeder Tag ist anders, muss neu gestaltet werden - das ist schön an diesem Beruf und wird nie langweilig.

Geseke-News.de: Haben Sie eine Lieblingsstelle in der Bibel?
Hendrik Luicke: Es gibt mehrere Stellen in der Bibel, die mich sehr faszinieren und die ich als Lieblingsstellen bezeichnen könnte. Eine sehr kurze aber intensive Stelle, die für mich persönlich besondere Bedeutung gewonnen hat, ist der letzte Vers von Psalm 150: "Alles, was atmet, preise den Herrn!"

Geseke-News.de: Was sind Ihre Hobbys?
Hendrik Luicke: Die Restaurierung von Kunstgegenständen und Möbeln macht mir große Freude. Mit Kunst insgesamt beschäftige ich mich gerne zwischendurch. Außerdem verreise ich gerne.

Geseke-News.de: Was tun Sie, um sich vom Berufsleben zu entspannen?
Hendrik Luicke: Am liebsten richtig Urlaub machen. Am Ende eines anstrengenden Tages lese und telefoniere ich gern, um auf andere Gedanken zu kommen oder treffe mich mit Freunden. Auch Kochen kann ich als willkommene Abwechslung erleben.

Geseke-News.de: Waren Sie schon mal in Geseke? Was kennen Sie bisher von Geseke?
Hendrik Luicke: Geseke kenne ich schon lange von der Durchreise von Hamm nach Paderborn - aber dadurch kennt man nicht viel.
Seit ich von meiner Ernennung zum Vikar von Geseke am 25. Mai erfahren habe, bin ich natürlich schon bewusst durch die Straßen der Stadt gefahren und gegangen, habe mir die Kirchen angeschaut und einen positiven ersten Eindruck erhalten. Sicher gibt es noch viel zu entdecken.

Geseke-News.de: Über welche Stationen kommen Sie nach Geseke?
Hendrik Luicke: Nachdem ich zwei Jahre in Paderborn studiert habe, ging mein Weg nach Rom und dann zum Studienabschluss nach Freiburg. Nach meiner Diakonatszeit in Hüsten, lebte ich seit der Priesterweihe vor vier Jahren in Menden im Sauerland.

Geseke-News.de: Nach Ihrer ersten Vikarszeit in Menden arbeiten Sie nun im neuen Pastoralverbund Geseke mit. Freuen Sie sich auf diese Herausforderung?
Hendrik Luicke: Ja! Und ich sehe den neuen Pastoralverbund Geseke wirklich als eine Herausforderung, denn bekanntlich bin ja nicht nur ich neu und die ganze Situation wird sich sehr schnell und deutlich ändern. Wir als neues Pastoralteam betreten genauso Neuland, wie die Gemeinden, die sich zum Verbund zusammenfinden.

Geseke-News.de: Was erwarten Sie von Geseke bzw. den Gesekern?
Hendrik Luicke: Geseke stelle ich mir als eine freundliche westfälische Kleinstadt vor, die von ihrer Geschichte her eng mit der Kirche und den Traditionen verbunden ist.
Von den Gesekern erwarte ich Offenheit und Unterstützung für die Veränderungen der kirchlichen Begebenheiten und mir gegenüber Nachsicht und Verständnis, wenn ich Dinge nicht mehr so machen kann, wie es die Priester vor mir getan haben.
Ich wünsche mir, dass wir gemeinsam Wege finden, den Schatz unseres Glaubens an die kommende Generation weiter zu geben.

Geseke-News.de: Haben Sie schon Pläne für die Zukunft?
Hendrik Luicke: Ich hoffe auf eine gute zweite Vikarstelle, auf gute Zusammenarbeit im Pastoralteam und mit den Gläubigen.
Die nächstliegenden Pläne betreffen allerdings den Abschied von Menden und den Umzug und Neuanfang in Geseke.


Das Interview führte Benedikt Laame mit dem neuen Vikar für Geseke: Hendrik Luicke


Quelle: Geseke-News.de / Benedikt Laame

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