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"Es sind enge Verbindungen gewachsen"

Geseke, 28. Juni 2011. Zum 1. Juli wechselt Pfarrer Gerald Haringhaus, der Leiter des Pastoralverbunds Geseke-Stadt, nach Herford. Dort wird er ebenfalls neuer Pastoralverbundsleiter. Über seine Zeit in Geseke, seine neuen Aufgaben und über seine wichtigsten Projekte sprach er im Interview mit unserer Zeitung.

Sind Sie wehmütig, wenn Sie jetzt gehen müssen?

Haringhaus: In ruhigen Momenten empfinde ich schon Wehmut über meinen Weggang. Es wäre auch ein schlechtes Zeichen, wenn ich kein bisschen traurig sein würde. So zeigt sich, dass ich die letzten zwölf Jahre sehr gern hier in Geseke gelebt habe.

Was verbinden Sie mit Ihrem Abschied aus Geseke?

Haringhaus: Seit August 1999 ist Geseke der Mittelpunkt meines Lebens. Es sind hier vor Ort enge Verbindungen zu den Menschen gewachsen. Da wird jetzt mit meinem Weggang vieles gekappt.

Werden Sie Kontakt zu ihren alten Gemeinden St. Cyriakus und St. Marien halten?

Haringhaus: Meine Aufgabe ist es, an meiner neuen Stelle in Herford heimisch zu werden. In der Bandbreite die Kontakte zu den Gemeinden zu halten, das wird nicht funktionieren. Ich will da keine rheinischen Versprechungen machen.

Wenn Sie auf Ihre Geseker Zeit zurückblicken, was bleibt Ihnen besonders in Erinnerung?

Haringhaus: Es gäbe da sicherlich eine ganze Reihe von Dingen zu benennen. Ich möchte da allerdings an dieser Stelle nicht konkret werden, denn wenn ich etwas auswähle, benenne ich wiederum vieles andere nicht. Es ist die gesamte Bandbreite, die mir in ihrer Gesamtheit in Erinnerung bleibt. Eine wichtige Erfahrung war für mich beispielsweise, dass das ganze Tun in den Gemeinden vom Glauben getragen ist. Das geht über die unterschiedlichsten Schienen - von der Gemeindefeier über die Schulstunde bis zu Krankenbesuchen. Dabei ist die Feier der Eucharistie der Gipfel- und Höhepunkt des christlichen Lebens.

Ab dem 1. Juli sind sie neuer Pastoralverbundsleiter in Herford. Was erwartet Sie dort?

Haringhaus: Das wird von der Arbeit nicht groß anders sein. Ich lasse das Neue auf mich zukommen. Allerdings muss ich mich auf andere Menschen einstellen. Denn während ich hier in Geseke wusste, wen ich im Zweifelsfall ansprechen kann, muss ich das jetzt neu herausfinden.

Und sind Ihre Umzugskisten schon gepackt?

Haringhaus: Das Pfarrhaus in Herford ist noch nicht fertig renoviert, und ich kann es vermutlich erst in etwa drei Monaten beziehen. Am Dienstag beziehe ich daher erst einmal ein Gästezimmer in Herford. Meine Waschmaschine bleibt allerdings vorläufig hier in Geseke. Montags ist dann in den kommenden Wochen immer Waschtag.

Quelle: Geseker Zeitung / Dagmar Meschede

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