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Tränen zum Abschied von Pfarrer Haringhaus

Geseke, 26. Juni 2011. Geseke. Eine heilige Messe. Nein, eine ganz besondere heilige Messe. Eine emotionale Abschiedsmesse mit vielen Tränen und einen imposanten Chor unter der Leitung von Ralf Borghoff. Gruppen, Fahnenabordnungen Gemeindemitglieder und Vereine der Stifts- und Marienkirche und Kommunalpolitiker aus Rat und Verwaltung verabschiedeten sich am Vormittag von Pfarrer Gerald Haringhaus, der nach zwölf Jahren im Zuge der pastoralen Neuordnung die Hellwegstadt Geseke verlässt.

Ganz offenbar hat Pfarrer Gerald Haringhaus in seiner zwölfjährigen Tätigkeit viele Herzen in der Hellwegstadt gewonnen. Das bezeugten hunderte von großen und kleinen Gläubigen, die zu seiner Verabschiedung in die Marienkirche gekommen waren. In der Predigt - gerührt von Tränen - blickte er auf seine Zeit in Geseke zurück und dankte allen Ehrenamtlichen der Stifts- und Marienkirche für die Unterstützung in den vergangenen Jahren.

Nach dem Festgottesdienst trafen sich alle in der Aula der Edith-Stein-Hauptschule wieder um ganz persönlich von Pfarrer Haringhaus Abschied zu nehmen. Unter klingendem Spiel des Tambourkourps Geseke zog Haringhaus begleitet von einer großen Abordnung des Bürgerschützenvereins in die Aula ein.

Neben einer Aufführung des Marienkindergartens schlossen sich Grußworte der Vereine und Verbände an.

Franz-Josef Ramm (Marienkirche) und Winfried Schnieders (Stiftskirche) erinnerten in ihren Abschiedsreden daran, dass der Pfarrer nicht nur die Gemeinden zusammengeführt haben, sondern dass er in all den Jahren vieles bewegt und damit das Gemeindeleben gestärkt habe. Erinnert wurde zudem auch an die vielen Baustellen, die der Geistliche in beiden Gemeinden mit Sorgfalt zu Ende brachte. Als Dank überreichten die Pfarrgemeinderäte, Kirchenvorstände beider Gemeinden sowie die Stiftsbauhütte dem scheidenden Pfarrer ein neues Messgewand.

In weiteren Abschiedsreden, unter anderem von der KAB, der KFD St. Marien und St. Cyriakus, der Messdiener, des Tambourkorps Geseke, Theatergruppe der Marienkirche, dem Eringerfelder Ortsvorsteher Jürgen Tommke wurde eines immer wieder deutlich „Wir werden sie vermissen und in guter Erinnerung behalten!“

Das betonte auch Bürgermeister Franz Holtgrewe, für den die Entscheidung des Erzbistums Paderborn, die Geseker Geistlichen zu versetzen, auf völligem Unverständnis stößt. Dabei erntete der erste Bürger der Stadt viel Beifall.

Auch der evangelische Pastor Werner Nicolai überbrachte Dankesworte. Er sprach von einem guten Verhältnis zwischen ihm und seinem Amtsbruder Haringhaus und den gemeinsamen Aktivitäten sei es ökumenische Abschlussgottesdienste oder öffentliche Einweihungen gewesen. „Der Abschied fällt mir sehr schwer“, so Nicolai sichtlich bewegt.

Dankesworte fand auch Eberhard Nagelmeier, Vorsitzender der Bürgerschützen. Er überbrachte sie im Namen des gesamten Bürgerschützenvereins. Zwölf Jahre habe er den Bürgerschützen seelischen und geistlichen Beistand geleistet. Als Dankeschön für die jahrelange Unterstützung des Vereins ernannten die Bürgerschützen „ihren“ Pfarrer daher zum Ehrenpräses und händigten Pfarrer Haringhaus die Urkunde aus. Sie hatten aber noch ein ganz besonderes Geschenk in der Tasche.

Am letzten Amtstag seines Königsjahres ließ sich der König 2010/2011, Pascal Plümpe seine langen Haare für einen guten Zweck schneiden. Insgesamt kamen somit 500,00 Euro zusammen. Jeweils 250 Euro wurden dem Stifts- und Marienkindergarten überreicht.
Nach der Aufführung der Theatergruppe der Marienkirche verabschiedete sich das Tambourkorps Geseke mit dem Lied „Muss i denn zum Stadele hinaus“ bei ihrem Pfarrer.
Und dann wollte die Schlange derjenigen, die sich persönlich bei Pfarrer Haringhaus verabschieden wollten, kein Ende nehmen. Danke und Goodbye!
 

Quelle: Geseke-News.de / Benedikt Laame

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