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Weihbischof glaubt nicht an Erfolg des Protestes

Geseke, 21. Januar 2010. Weihbischof Matthias König, der zum Abschluss der Meinwerk-Woche im Pfarrheim der St.-Laurentius-Gemeinde in der Nachbarstadt Erwitte zum Thema „Bischofsamt: Ohne Macht und Herrlichkeit ?“ eine Gesprächsrunde leitete, glaubt nicht, dass es eine Chance gibt, durch Aktionen wie die gestrige Fahrt nach Paderborn überhaupt noch Umdenkprozesse bei den Entscheidungsträgern im Fall „Pfarrer Schläger / Pfarrverbund Geseke“ einleiten zu können. Als es im Zuge der Erwitter Diskussion um die Stellung der Kirche in der heutigen Zeit ging, räumte der Weihbischof mit Blick auf die geplanten Umstrukturierungen ein, dass Schlägers Mitteilung in der Silvesternacht nicht glücklich gewesen sei. Der Weihbischof holte sogar noch weiter aus. Er betonte, dass eigentlich alle drei Geseker Pfarrer (Uwe Schläger, Gerald Haringhaus, Thomas Schmidt) abgerufen werden müssten. Die Position eines möglicherweise doch in der Hellwegkommune verbleibenden „alten“ Seelsorgers aus diesem Kreise wäre ansonsten von vornherein und dabei aus Sicht der beiden anderen Gemeinden geschwächt. Der Weihbischof führte diesbezüglich einen vergleichbaren Fall in einer anderen Gemeinde an. Dort habe der Geistliche nach langen Diskussionen schließlich selbst um Versetzung gebeten, um „nicht noch mehr kaputt zu machen“. Ähnlich sieht es laut König jetzt auch in Geseke aus. Die gestrige Protestaktion bezeichnete er daher als „ohne Aussicht auf Erfolg“.

Quelle: Geseker Zeitung

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