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Schläger geht nach Wewer
Erzbistum Paderborn bestätigt Wechsel zum 1. Juli des kommenden Jahres. Wirkungsstätte von Haringhaus und Schmidt wird in Kürze bekannt gegeben

Geseke, 05. November 2010. Die Versetzung der drei Geseker Pfarrer Uwe Schläger (St. Petri), Gerald Haringhaus (St. Marien und St. Cyriakus) sowie Thomas Schmidt (Pastoralverbund Geseke-Land) im Zuge der pastoralen Neuordnung rückt unaufhaltsam näher. Noch warten die drei Geistlichen zwar auf die Ernennungsurkunde, mit der das Erzbistum Paderborn offiziell ihren neuen Wirkungskreis bekannt gibt. Doch zumindest die Gläubigen in der Stadtkirchengemeinde St. Petri wissen schon jetzt, dass sie ihren beliebten Pfarrer Uwe Schläger nicht ganz aus den Augen verlieren werden.

Wie der Geistliche am Donnerstag auf Anfrage unserer Zeitung bestätigte, wechselt er zum 1. Juli 2011 in den Pastoralverbund Elsen-Wewer. Schwerpunkt seiner zukünftigen seelsorgerischen Tätigkeit wird die Kirchengemeinde St. Johannes Baptist in Wewer sein. Hier wird Schläger ab dem kommenden Sommer als Pastor im Pastoralverbund fungieren. „Die Stelle ist frei geworden, weil mein Vorgänger im Juli verstorben ist“, erklärte Schläger. Das Erzbistum habe ihm die Stelle vorgeschlagen. Er habe daraufhin zugesagt. Auf die Frage, ob er mit der gefundenen Lösung leben könne, antwortete er kurz und knapp: „Ich muss damit leben.“ Schläger stellte in diesem Zusammenhang aber auch klar, dass ihm die kurzen Wege zwischen Wewer und Geseke nicht unangenehm seien. Bekannt geworden war der Stellenwechsel in seinem zukünftigen Wirkungskreis bereits am vergangenen Wochenende. Im Pfarrbrief der St.-Johannes-Gemeinde wurde bereits auf die Paderborner Personalentscheidung hingewiesen.

Die St.-Petri-Gemeinde möchte Pfarrer Uwe Schläger am kommenden Wochenende informieren. Im neuen Pfarrbrief der Gemeinde wird nach Auskunft von Pfarrsekretärin Hildegard Grewe ebenfalls eine Mitteilung zu dem Stellenwechsel stehen.

Wohin dagegen der Weg von Gerald Haringhaus und Thomas Schmidt führen wird, bleibt weiter offen. Gerüchte gab es in den vergangenen Tagen viele, bestätigen wollten die beiden Pfarrer auf Anfrage jedoch keines. „Der offizielle Stellenverzicht der drei Geseker Pfarrer liegt inzwischen in Paderborn vor. Jetzt warten wir auf die offizielle Ernennung“, sagte Schmidt. Sobald die vorliegt, möchte er die Mitglieder seiner Gemeinde informieren.

Gerald Haringhaus reagierte mit einem Schmunzeln auf das Gerücht, dass er nach Lippstadt versetzt werde. „Ach, das ist mir neu. Ich habe auch schon gehört, ich komme nach Fredeburg“, konterte er. Zum Ende des Jahres werde bekannt gegeben, wer neu nach Geseke kommt und wohin die jetzigen Pfarrer gehen, betonte er schließlich.

So lange müssen sich Gläubigen aber wohl gar nicht gedulden. Wie die Pressestelle des Erzbistums am Donnerstag auf Anfrage mitteilte, werde bereits Mitte November verkündet, wohin Haringhaus und Schmidt wechseln werden. Bestätigen konnte die Pressestelle auch den Wechsel Schlägers nach Wewer. Zur Nachfolge der drei Geseker Pfarrer konnten jedoch keine Angaben gemacht werden.

Quelle: Geseker Zeitung / Dominik Friedrich

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