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Das Spiel mit dem Licht
Installation einer einzigartigen Beleuchtungsanlage bildet krönenden Abschluss der rund eine Mio. Euro teuren Stiftskirchen-Renovierung

Geseke, 24. Oktober 2009.  Gott sprach: Es werde Licht. Und es wurde Licht. Monatelange hatten an der Stiftskirche St. Cyriakus die Handwerker das Sagen. Am Donnerstagabend war es endlich soweit. Nach Anbruch der Dunkelheit erschien das alt ehrwürdige Gotteshaus zum ersten Mal in einem ganz neuen Lichterglanz. Wohl einzigartig im Erzbistum Paderborn ist nach Ansicht des Krefelder Lichtplaners und Künstlers Mario Haunhorst das neue Beleuchtungssystem von St. Cyriakus. Nicht wattstarke Halogenstrahler erleuchten das historische Bauwerk, sondern ganz viele kleine Lichtquellen. Unzählige Bodenstrahler wurden in den vergangenen Monaten rund um St. Cyriakus in die Erde gelassen. Sanft leuchtende LED-Lichter wurden in den Schallluken des Turmes angebracht. Kreuzgang, Turm und die angrenzende Stiftsschule können jetzt per Knopfdruck farbig bestrahlt werden. „Das alles macht den Raum hell und freundlich. Die gewollte Lichtlenkung hebt die besondere Architektur des Gebäudes hervor. Hier wird Licht als Gestaltungsmittel eingesetzt, nicht als Funktionsbeleuchtung“, erklärt Haunhorst.
Bis tief in die Nacht haben der Lichtplaner und sein Team zusammen mit dem Geseker Ingenieurbüro Vassmer am Donnerstag an der Feineinstellung getüftelt.
Am morgigen Samstag kann das Ergebnis nun der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Um 19 Uhr ist die Kirchengemeinde zu einer Lichtfeier anlässlich des Maria-Schuss-Festes eingeladen. Nach einer Prozession folgt eine Vorführung der künstlerischen Lichtinstallation an den Stifstgebäuden und auf dem Kirchhof.
Bereits zu Beginn der Veranstaltung möchte Pfarrer Gerald Haringhaus aber noch einmal auf die einzelnen Bauabschnitte der nun vollendeten Restaurierung von St. Cyriakus zurückblicken. Für eine Mio. Euro (der Eigenanteil der Gemeinde liegt bei 400 000 Euro) ist das Gotteshaus schließlich in den vergangenen 15 Monaten auf Vordermann gebracht worden.
Lose Steine aus dem Mauerwerk sind durch Tudorfer Sandstein ersetzt worden. Die gesamte Außenfassade wurde danach mit einer dünnen Schicht aus Kalkschlemme versehen, bevor sich das Außengelände samt Gehwege und Gartenanlagen einer Schönheitskur unterzog. Das Gesamtkunstwerk „Stiftskirche“ wird jetzt durch die Lichtinstallation ins rechte Licht gesetzt.

Quelle/Verfasser: Geseker Zeitung / Dominik Friedrich

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