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Die Sehnsucht nach Ruhe und Besinnung
Nacht der offenen Kirchen: 14 Gotteshäuser öffnen am Samstag unter dem Motto „Licht(t)räume“ ihre Pforten

Geseke, 30. September 2009.  Die Nacht ist dunkel und geheimnisvoll. Bei Nacht steht manches in Frage, was am hellen Tag klar und deutlich erscheint. Die Nacht hat ihre eigene Atmosphäre. Sie hat, wonach sich viele Menschen sehnen: Stille, Ruhe, Besinnung. Ganz besonders gilt das für nächtliche Kirchen. Raum geben für meditative Stille, stimmungsvolle Klänge, erwärmende Lichter, geistlichen Gesang, besinnliche Gebete und kreative Begegnungen möchten deshalb auch die Evangelische und die Katholischen Kirchengemeinden im Geseker Stadtgebiet. Am kommenden Samstag, 3. Oktober, ist es endlich soweit. Nach Monaten der Vorbereitung findet sie nun statt: die erste Nacht der offenen Kirchen. Unter dem Motto „Licht(t)räume“ öffnen 14 Gotteshäuser in der Kernstadt und in den Ortsteilen von 20 bis 24 Uhr ihre Pforten.
„Das wird eine Veranstaltung der Superlative“, steht für Pfarrer Gerald Haringhaus schon im Vorfeld fest. Zu Recht: Noch nie zuvor haben alle Kirchengemeinden der Stadt zusammen eine derart große Aktion auf die Beine gestellt. Fast 30 Gruppen und insgesamt weit über 200 Akteure zogen im Rahmen der Vorbereitung und ziehen bei der Durchführung der Kirchennacht an einem Strang. „Das macht Hoffnung auf die Zukunft“, findet Haringhaus mit Blick auf die in absehbarer Zeit geplante Zusammenlegung der Pastoralverbünde.
Doch nicht nur quantitativ, auch qualitativ möchten die Gemeinden mit der Kirchennacht Maßstäbe setzen. „Die Besucher haben die Qual der Wahl“, sagt Vikar Andreas Mockenhaupt. „Sie können laufen, singen, hören, schmecken und basteln“, ergänzt Haringhaus. Dabei denkt er etwa an einen geschichtlichen Kirchenrundgang, der an der Martinskapelle startet, an die Lesung aus dem Buch Tobit in der Klosterkirche, an den Auftritt des Gospelchores in der Störmeder Christuskirche oder das Klangkonzert mit Günter Müller in der Mönninghauser Kreuzkirche. Viel mehr verraten möchten die Geistlichen aber nicht über die verschiedenen Programmpunkte. „Man muss die Veranstaltung als Ganzes sehen. Wir wollen niemandem die Entscheidung abnehmen“, erklärt Mockenhaupt.
Eine schlechte Nachricht musste derweil Pfarrer Werner P. Nicolai von der Evangelischen Kirchengemeinde gestern Morgen überbringen. Die Martin-Luther-Kirche fällt aufgrund der anhaltenden Bauarbeiten für Samstag aus dem Programm. Die dort geplanten Aktionen werden aber allesamt in der Störmeder Christuskirche stattfinden.

Der Kirchen-Fahrplan
In folgenden 14 Gotteshäusern finden am Samstag, 3. Oktober, um 20, 21, 22 und 23 Uhr jeweils für 30 Minuten Aktionen statt: St.-Barbara-Kirche Langeneicke, St.-Jakobus-Kapelle Ehringhausen, Kreuzkirche Mönninghausen, St.-Pankratius-Kirche, Lobekapelle und Christuskirche in Störmede, St.-Anna-Kapelle Bönninghausen, St.-Marien-Kirche, Stiftskirche, Stadtkirche, Martinskapelle, Klosterkirche, Friedhofskapelle und Maria-Hilf-Kapelle (alle Geseke). Im Marienkindergarten werden zudem „Handschmeichler“ gebastelt, im Pfarrheim St. Petri gibt es Tee und Kekse. Feierlicher Abschluss ist um Mitternacht eine Hl. Messe in der Marienkirche.

Quelle/Verfasser: Geseker Zeitung / Friedrich

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