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Altes Gemäuer, neuer Glanz
An der Stiftskirche ist die Restaurierung der Fassade fast abgeschlossen. Im Anschluss werden die Außenanlagen auf Vordermann gebracht

Geseke, 14. Mai 2009. Wer sich in diesen Tagen die noch an vielen Stellen verpackte und eingerüstete Stiftskirche St. Cyriakus anschaut, mag kaum glauben, dass das Gotteshaus in rund vier Wochen schon in ganz neuem Glanz erstrahlen wird. Aber wer ist glaubhafter als der Pfarrer höchstpersönlich: „Wir liegen voll im Zeitplan. Die Sanierung der Außenfassade wird im Juni abgeschlossen sein“, versicherte Gerald Haringhaus gestern im Gespräch mit unserer Zeitung. Bisher habe er nur positive Rückmeldungen aus der Gemeinde erhalten, berichtete er weiter. Und in der Tat: Es zeichnet sich schon ab, dass das eine Mio. Euro schwere Projekt ein voller Erfolg wird. Komplett mit Kalkschlemme verputzt haben die Handwerker in den vergangenen zwölf Monaten die West- und die Nordseite des Gotteshauses. Dabei haben sie besondere Vorsicht walten lassen, sind die alten Baufugen und Gebäudestrukturen doch noch allesamt sichtbar. „So kann man weiterhin die Baugeschichte ablesen. Das macht ein Gebäude erst spannend“, freut sich Haringhaus.
In diesen Tagen sind die Bauarbeiter - Spezialisten, die sogar schon am Brandenburgertor Hand angelegt haben - noch im Innenhof und auf der Ostseite der Kirche beschäftigt. Lose und herausbröckelnde Steine sind auch hier schon längst durch Tudorfer Sandstein ersetzt werden. Feuchte Tücher aus Jute hängen jetzt an den Mauern, um die frisch darüber gezogene Schicht aus Kalkschlemme vor dem Austrocknen zu schützen. Letzte Handgriffe legen die Restauratoren jetzt an den Osttürmen, im Chorbereich und im Kreuzgang an. Wenn das Gotteshaus dann komplett enthüllt worden ist und sein neues Gewand präsentiert, werden die Außenanlagen einer Schönheitskur unterzogen. Zunächst im Innenhof, dann rund um die Kirche, wird die von Wurzeln überzogene Kanalisation erneuert. Es folgen die Pflasterung der Gehwege und die Installation einer neuen Außenbeleuchtung. „Anfang des Jahres können wir die Kirche dann offziell einweihen“, schildert Haringhaus den Fahrplan.
Bis dahin hofft der Pfarrer aber noch auf zahlreiche Spenden für die kostspielige Kirchenrenovierung. Immerhin 600 000 Euro bekommt die Gemeinde zwar vom Erzbistum. Und stolze 200 000 Euro sind auch schon durch die Aktionen der Stiftsbauhütte, durch Kollekten und Einzelspenden in die Kassen gespült worden. Weitere 200 000 Euro muss die Gemeinde aber noch auftreiben.

Quelle/Verfasser: Geseker Zeitung / Friedrich

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