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Zeugnis des Glaubens
Lobetag erinnert am dritten Sonntag nach Ostern an das Scheitern der Eroberung durch Christian von Braunschweig im Jahre 1622

Geseke, 04. Mai 2009. Einen Blick in ihre Geschichte wagten die Gläubigen am Sonntag mit der Lobetagprozession. Es war nicht nur ein Blick zurück, sondern auch auf die Gegenwart. Der Fokus richtete sich auf das friedliche Miteinander. „Es geht uns heute gut in Geseke“, erklärte Vikar Andreas Mockenhaupt in Anspielung auf die politischen Verhältnisse in Israel. Dass den Gesekern das Glück in den vergangenen Jahrhunderten hold war, dafür steht der Lobetag. Am dritten Sonntag nach Ostern ziehen die Bürger über die Stadtwälle, um ihre Dankbarkeit dafür auszudrücken, dass 1622 Christian von Braunschweig Geseke als einzige Stadt in Westfalen nicht erobern konnte.
Mitglieder des Rats, Fahnenabordnungen der Vereine, die Nordhofe der St. Sebastianer, Kommunionkinder, zahlreiche Gläubige und die Stadtkapelle begleiteten die Prozession, die mit einem Hochamt in der Stiftskirche St. Cyriakus begann und die zu den Stationen Steintor, Lüdisches Tor und Viehtor führte und an der Stiftskirche endete.
An der Station „Lüdisches Tor“ hielt Vikar Andreas Mockenhaupt die Predigt. Der Geseker Lobetag sei mehr als eine Pflichterfüllung, betonte der Vikar. „Es ist ein konkretes Dankesagen durch Singen und Beten. Der Lobetag ist Zeugnis des Glaubens“, sagte er.
In anderen Städten sei eine derartige Prozession kaum denkbar, weil das Interesse fehle, nicht so in Geseke. „Dieser Stadt spielt Gott gut mit“, fasste es Mockenhaupt zusammen. Zum Abschluss gab es im Innenhof der Stiftskirche einen Frühschoppen. Der Erlös ist für die Renovierung der Stiftskirche bestimmt.

Quelle/Verfasser: Geseker Zeitung / Meschede

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