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Kraftvoll wie ein Jubelschrei
Organist Ralf Borghoff serviert in St. Cyriakus häppchenweise die Paulus-Ouvertüre

Geseke, 27. Januar 2009. Die Melodie geht in Fleisch und Blut über. „Wacht auf, ruft uns die Stimme“, tönt es von der Orgelempore und die Zuschauer singen das Stück andächtig mit. Der Organist Ralf Borghoff hatte sie dazu beim Benefizkonzert in der Stiftskirche St. Cyriakus ermuntert. Die Ouvertüre aus Felix Mendelssohn-Bartholdys Oratorium „Paulus“ hatte sich der 1971 geborene Organist für seinen Auftritt ausgewählt. Veranstalter des Konzerts ist der Jugendchor der Pfarrgemeinden St. Cyriakus und St. Marien, der mit den Einnahmen im Juli seine Fahrt nach Stockholm zum Welttreffen der kirchlichen Kinder- und Jugendchöre des Chorverbandes „Pueri Cantores“ mitfinanzieren will. Häppchenweise servierte Borghoff seinem Publikum die einzelnen Passagen aus Mendelssohn-Bartholdys Ouvertüre. Dabei erwies sich das Konzert als eine feine Gratwanderung durch die Paulus-Partitur. Immer wieder hielt Borghoff inne, um einzelne Passagen der Komposition zu erläutern und Ausschnitte aus dem Stück zu spielen. Erst zum Abschluss des Konzerts spielte er die Ouvertüre komplett. Düster ließ Borghoff zu Beginn der Aufführung die Noten aufeinander folgen. Sein Spiel hatte etwas Getragenes, die Töne waren tief. Doch sein Spiel spiegelte mit der Zeit Entschlossenheit wieder. Darüber hinaus mischte er in seine Interpretation Laute ein, die Unruhe und Getriebenheit ausdrückten. Zum Ende des Konzerts wirkte Borghoffs Spiel dann kraftvoll und freudig wie ein Jubelschrei. Auf diese Weise hat der Musiker mit seiner sorgfältig ausgefeilten Interpretation viele Facetten der Mendelssohn-Bartholdyschen Ouvertüre spürbar gemacht.

Quelle/Verfasser: Geseker Zeitung / Meschede

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