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Alte Mauern in neuem Glanz
Restaurierungsarbeiten an der Stiftskirche liegen weiter „voll im Plan.“Nur Schäden an historischen Fenstern konnten nicht vorhergesehen werden

Geseke, 10. September 2008. Die Zielsetzung ist klar: In gut einem Jahr sollen die umfangreichen Restaurierungsarbeiten an der Pfarrkirche St. Cyriakus abgeschlossen sein. Rund eine Millionen Euro, von denen die Stiftsgemeinde 300 000 Euro Eigenanteil aufbringen muss, werden bis dahin verschlungen sein. Pfarrer Gerald Haringhaus zog jetzt für diese Zeitung eine durchweg positive Zwischenbilanzen: „Alles läuft gut und nach Plan. Bislang gab es keine großen Überraschungen.“
Wer das Gotteshaus im Herzen der Stadt besucht, der kann schon jetzt ziemlich deutlich sehen, wie St. Cyriakus nach den umfangreichen und ausschließlich durch Spezialunternehmen ausgeführten Arbeiten einmal aussehen wird.
Die noch „verpackte“ Turmseite (Haringhaus: „Die Ostseite des Westturms“) ist nämlich nahezu fertig, was die Arbeiten am einst maroden Mauerwerk betrifft. Jetzt werden, so der Pfarrer weiter, die Aktivitäten an der arg in Mitleidenschaft gezogenen nördlichen Seite der Kirche in Angriff genommen. Die Vorbereitungen laufen.
Diese Tätigkeiten haben zwei Kolonnen übernommen: Steinmetze und Verputzer sind unter sachkundiger Leitung behutsam im Einsatz. „Sie verstehen es ganz genau, gut mit dieser sensiblen Substanz umzugehen,“ sagte dazu der sichtlich zufriedene Geistliche.
Mit Blick in die Zukunft werden dann die weiteren Bauschritte das Schaffen prägen, wobei sich die Aktivitäten dann in erster Linie auf den Ostchor mit beiden Türmen konzentrieren .
Mit den umfangreichen Arbeiten an den Abschnitten Nordseite / Westturm/Ostchor wollen die Fachleute übrigens noch rechtzeitig vor Winterbeginn fertig sein. Später, also im neuen Jahr, wird dann die Südseite mit dem Kreuzgang restauriert.
Im Zuge der bisherigen Aktivitäten stellte sich heraus, dass sogar eine zeitweise Inneneinrüstung der Kirche erforderlich geworden ist. So muss an einer nördlichen Fenstereinfassung gearbeitet werden. Gleiches gilt für das Fenster bei Maria Schuss. Diese Renovierung machen eine zeitweilige Versetzung von Maria Schuss Richtung Josefsaltar erforderlich. Auch am Fenster im Chor muss gearbeitet werden, so dass auch hier bald Gerüste stehen. Pfarrer Haringhaus: „Es geht in allen drei Fällen darum, die Fensterverglasung neu in das dann überarbeitete Mauerwerk einzulassen.“
Der Geistliche bedauert, dass die Arbeiten innerhalb der Kirche mit dem Jubiläum 375 Jahre Maria Schuss zusammen fallen. So findet zum Jubiläum am 25. Oktober eine Lichterprozession statt, die an der Maria-Hilf-Kapelle startet und an der Kirche endet.
Ein Pontifikalamt, zu dem der Erzbischof von München und Freising, Professor Dr. Reinhard Marx erwartet wird, beginnt dann am Sonntag, 26. Oktober, um 9.30 Uhr.
Anspruchsvolle Orchestermusik, Andachten, viele gute Gespräche, diverse Beisammensein und vielfältige Verpflegungsangebote sollen den weiteren Tag „375 Jahre Maria Schuss“ dann prägen.

Quelle: Geseker Zeitung

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