Erzbischof Marx
wird Ehrenbürger von Geseke Gleichzeitige Auszeichnung mit Olympiasiegerin Ingrid Mickler-Becker
Dank für Verbundenheit mit der westfälischen Heimatstadt
München/Geseke,
03. September 2008. Der Erzbischof von München und
Freising, Reinhard Marx, wird Ehrenbürger seiner Heimatstadt Geseke in
Westfalen. Der Stadtrat plädierte am 2. September einstimmig für diese
Ehrung. Gleichzeitig mit Marx wurde die Ehrenbürgerschaft auch der
Leichtathletin und mehrfachen Olympiasiegerin Ingrid Mickler-Becker
zuerkannt, die ebenfalls in Geseke geboren wurde. Die Urkunde der
Ehrenbürgerschaft soll dem Erzbischof überreicht werden, wenn er seine
Heimatstadt, in der er am 21. September 1953 geboren wurde, wieder einmal
besucht.
In der Begründung des Stadtratsbeschlusses heißt es, Erzbischof Marx und
die Sportlerin Mickler-Becker hätten aufgrund ihrer hohen Popularität die
21.000 Einwohner zählende westfälische Stadt weit über die Grenzen
Deutschlands hinaus bekannt gemacht. Dank ihrer Heimatverbundenheit
pflegten beide einen engen und dauernden Kontakt zur Stadt sowie zu
heimischen Vereinen und Institutionen. Sie setzten sich trotz beruflicher
Belastung und Termindruck über das übliche Maß hinaus für die Belange
ihrer Heimatstadt ein.
Erfreut über die Ehrung zeigte sich auch die Heimatpfarrei St. Cyriakus in
Geseke, wo Marx in der bis in die romanische Zeit zurückreichenden Stifts-
und Pfarrkirche bei den Gottesdiensten Ministrant und Lektor war. Getauft
wurde er allerdings in der Stadt- und Marktkirche St. Peter, ebenfalls ein
Bau aus romanischer Zeit. Die Inschrift eines Glasfensters in der
Stiftskirche „Lobe Geseke deinen Gott“ soll den neunjährigen Reinhard zu
dem Ausspruch veranlasst haben: „Toll, dass Geseke einen eigenen Gott
hat!“ Die Stiftskirchengemeinde übermittelte Glückwünsche zur
Ehrenbürgerschaft. Sie sei stolz „auf ihren berühmten Sohn“.