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Erzbistum erwartet neuen Erzbischof Reinhard Marx
Amtseinführung am 2. Februar im Münchner Liebfrauendom

Geseke, 12. Januar 2008. Der ernannte neue Erzbischof von München und Freising, Reinhard Marx, wird bei einer Eucharistiefeier im Münchner Liebfrauendom am Fest der Darstellung des Herrn (Mariä Lichtmess), Samstag, 2. Februar, feierlich in sein neues Amt eingeführt werden (Beginn: 9.30 Uhr). Der Apostolische Nuntius in Deutschland, Erzbischof Jean-Claude Périsset, wird dabei dem Metropolitankapitel München das Päpstliche Ernennungsschreiben überreichen, das dann verlesen wird. Kardinal Friedrich Wetter, unmittelbarer Amtsvorgänger von Erzbischof Marx, wird den 73. Nachfolger auf dem Bischofsstuhl des heiligen Korbinian zur erzbischöflichen Kathedra geleiten und ihm den Bischofsstab überreichen.

Genau ein Jahr nachdem Papst Benedikt XVI. den Amtsverzicht des Kardinals angenommen und ihn gleichzeitig zum Apostolischen Administrator für das Erzbistum ernannt hatte, wird Marx sein neues Amt antreten und die Verantwortung als Oberhirte des mehr als 1,8 Millionen Katholiken zählenden Erzbistums übernehmen. An dem feierlichen Gottesdienst zur Amtseinführung werden Repräsentanten aus Kirche, Ökumene, Staat und Gesellschaft sowie Priester und Gläubige aus allen Teilen der Erzdiözese teilnehmen. Erwartet werden der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz und Bischof von Mainz, Kardinal Karl Lehmann, der Erzbischof von Paderborn, des westfälischen Heimatbistums von Marx, Hans-Josef Becker, die bayerischen Bischöfe sowie Bischöfe und Repräsentanten aus allen anderen deutschen Diözesen, darunter auch das Trierer Domkapitel. Marx ist seit 2002 und noch bis zur Übernahme seines neuen Amtes in München Bischof von Trier. Aus Geseke, der ostwestfälischen Geburtsstadt von Marx, hat sich eine große Abordnung angesagt. Der Gottesdienst wird direkt im Bayerischen Fernsehen übertragen.

Bayerische Gebirgsschützenkompanien und westfälische Schützenvereine
Nach dem Gottesdienst will der Bund der Bayerischen Gebirgsschützenkompanien den in sein Amt eingeführten neuen Erzbischof mit einer Ehrenbezeugung grüßen (ca. 11.30 Uhr). Vor dem Hauptportal des Domes werden die Landeshauptmannschaft mit der Bundesfahne und Fahnenabordnungen der 47 bayerischen Gebirgsschützenkompanien Aufstellung nehmen. Die Kompanie Audorf vom Bataillon Inn/Chiemgau tritt mit einer Musikkapelle und einem Salutzug an. Nach einer Meldung des Landeshauptmanns Karl Steininger an Erzbischof Marx schießt die Kompanie Audorf einen Ehrensalut, an den sich die Bayernhymne anschließt. Auch traditionsreiche Schützenvereine aus der westfälischen Heimat von Erzbischof Marx werden Meldung machen, so Oberst Andreas Jolmes für 50 Schützen des Paderborner-Bürger-Schützenvereins von 1831 und Oberst Friedel Bergmann für 170 Schützen und das Tambour-Korps der seit dem Anfang des 15. Jahrhunderts bezeugten St. Sebastianus Schützenbruderschaft aus Geseke, der Heimatstadt von Marx. Er ist geistlicher Prokurator der Bruderschaft.

Festzug durch die Innenstadt, Festakt im Herkulessaal
Anschließend formiert sich mit den Abordnungen der Gebirgsschützen und Schützenvereine ein Festzug (Beginn: ca. 12.00 Uhr), der durch die Münchner Innenstadt zum Herkulessaal der Residenz führt, wo bayerische Trachtenvereine zu Ehren des Erzbischofs Aufstellung nehmen werden. Dort findet für geladene Gäste ein Festakt mit anschließendem Empfang statt (Beginn: ca. 13.00 Uhr).

Quelle: Erzbistum München

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