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Willkommensgrüße aus der Ökumene
Griechisch-Orthodoxe: Verbundenheit mit Nachfolger der Apostel

Geseke, München 02. Februar 2008. Den neuen Erzbischof von München und Freising, Reinhard Marx, haben die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern und die Griechisch-Orthodoxe Metropolie in Deutschland am Samstag, 2. Februar, zu seiner Amtseinführung begrüßt. Bei einem Festakt im Herkulessaal der Münchner Residenz wies der evangelische Landesbischof Johannes Friedrich auf den für 2010 in München geplanten 2. Ökumenischen Kirchentag hin. „Die Menschen schauen auf uns, ob wir ein gemeinsames Glaubenszeugnis geben oder ständig auf der Hut voreinander sind“, sagte der Landesbischof, der Marx zu regelmäßigen Begegnungen einlud.

Eine zerstrittene Christenheit gebe kein glaubwürdiges Zeugnis. Vielmehr müssten die Christen deutlich machen, dass sie im Grundsätzlichen, aber auch in vielen Einzelfragen übereinstimmten und bei dem, was noch trenne, ehrlich um Überwindung bestrebt seien. Im Bereich der Erzdiözese sei die Zahl konfessionsverschiedener Ehen besonders groß, stellte Friedrich fest. Entsprechend hoch seien die Erwartungen an eine ökumenische Zusammenarbeit. Der Landesbischof sagte, auch er sei, wie der neue Erzbischof, gebürtiger Westfale. So könnten sie sich nach der erfolgreichen Fernsehserie „Zwei Münchner in Hamburg“ künftig der Öffentlichkeit als das „erfolgreiche Duo ‚zwei Westfalen in München’ präsentieren“.

Die Griechisch-Orthodoxe Metropolie von Deutschland und die griechisch-orthodoxen Gläubigen Münchens begrüßten Erzbischof Marx mit einer besonderen Geste der Verbundenheit im gemeinsamen Glauben betont herzlich zu seinem Amtsantritt. Nach dem feierlichen Gottesdienst im Liebfrauendom führte ein Festzug durch die Münchner Innenstadt mit Erzbischof Marx an der griechisch-orthodoxen Salvatorkirche vorbei. Dort empfing der griechisch-orthodoxe Vikar für Bayern, Erzpriester Apostolos Malamoussis, Erzbischof Marx mit einem Evangeliar und hieß ihn persönlich willkommen. Damit, so das Vikariat, wollten die griechisch-orthodoxen Gläubigen ein Zeichen ihrer Verbundenheit mit der Erzdiözese München und Freising setzen und ihre Wertschätzung der Person des neuen Erzbischofs zum Ausdruck bringen.

In der griechisch-orthodoxen Kirche wird ein Diözesanbischof am Eingang der Kirche von einem Erzpriester mit einem Evangeliar empfangen. Das Evangeliar wird ihm zur Verehrung gereicht. Der Bischof küsst zum Zeichen der Verehrung die auf dem Buch angebrachten Abbildungen der Kreuzigung und Auferstehung Christi. Der Erzpriester bekundet seine Verehrung gegenüber dem Bischof als Nachfolger der Apostel, indem er dessen Hand küsst. Anschließend erteilt der Bischof seinen Segen. In dieser liturgischen Form wurde auch Erzbischof Marx als Nachfolger der Apostel vor der Salvatorkirche empfangen. Erzpriester Malamoussis wurde dabei von vier Gemeindemitgliedern aus München begleitet. Sie trugen heimatliche Tracht aus vier Regionen Griechenlands, die einst der Apostel Paulus auf seinen Missionsreisen besucht hatte. Es waren Trachten aus Kreta, Mazedonien, Thessalien und Athen.

Quelle: Pressestelle Erzbistum München

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