Aktuelles Termine Informationen Gottesdienste Wallfahrten Gremien Renovierung Stiftsbauhütte Trauerfall Kontakt





 
 


www.stiftskirche-geseke.de

Er wollte schon immer Priester werden
Bischofs-Bruder Werner Marx über Kindheit, Familiensinn und Hobbys des neuen Münchner Erzbischofs

Geseke, 01. Februar 2008. MK: Wie wird Ihr Bruder in seiner neuen Heimat München zurechtkommen?

Marx: Ich habe schon immer gesagt, dass sich die Ostwestfalen und die Bayern fast gar nicht unterscheiden. Vom katholischen Glauben und von der Liebe zur Heimat sind sie sich ähnlich. Meiner Meinung nach wird er mit den Bayern sogar besser zurecht kommen als mit den Rheinländern.

MK: Wie war Ihr Bruder als Kind und Jugendlicher?

Marx: Er wollte immer schon Priester werden. Das war auch als Jugendlicher und über die ganzen Jahre hinweg nie in Frage gestanden. Und danach hat er sich auch verhalten. Er hat entsprechend gelernt und Wert darauf gelegt, dass er Messdiener und später Lektor wurde. Neugierig war er in jeder Beziehung schon immer. Wir haben viele Freunde gehabt, früher wurde auch viel gefeiert. Es darf ja nicht vergessen werden, dass wir noch ein kleines bisschen aus der 68er Zeit stammen.

MK: Ist Ihr Bruder ein Familienmensch?

Marx: Die Familie ist eine Geschichte, die wir beide im Herzen tragen. Wir können uns lange nicht sehen, so wie jetzt, in der Trierer Zeit, wo wir höchstens dreimal da gewesen sind. Trotzdem ist die Verbindung immer sofort da, wenn wir zusammenkommen. Die ganzen Jahre ist er immer Weihnachten zu Hause gewesen, solange unsere Mutter lebte, sowieso. Und wenn er Zeit hatte, ist er einfach vorbeigekommen.

MK: Hat Ihr Bruder Hobbys?

Marx: Meditation, Gebet, Exerzitien, dabei kann mein Bruder entspannen. Außerdem hört er leidenschaftlich gern klassische Musik. Und vor allem: Er unterhält sich gerne mit Menschen, es spielt keine Rolle, wer das ist. Das ist es, woraus er seine Kraft schöpft.

Interview: Andrea Haagn

Werner Marx (56) ist zwei Jahre älter als sein Bruder. Er arbeitet als technischer Leiter in einem Zementwerk und lebt mit seiner Frau und zwei erwachsenen Söhnen in Geseke.

Quelle: Müchner Kirchenzeitung

- Zurück -

Home

 

Impressum und Datenschutz | www.geseke-news.de