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Vielfalt der Schöpfung durch Gottes Wort und Willen
Erzbischof Marx: Gott sucht die lebendige Gemeinschaft

Geseke, 25. Dezember 2008. In der anhaltenden Auseinandersetzung um die Frage nach Ursprung und Sinn des Kosmos und des menschlichen Lebens gibt der christliche Glaube nach den Worten des Erzbischofs von München und Freising, Reinhard Marx, eine vernünftige Antwort. Am Anfang stünden nicht das Nichts und die Unvernunft, sondern Gottes Wort und Geist, sein Wille, dass es Schöpfung geben solle in ihrer Vielfalt, sagte der Erzbischof in seiner Weihnachtspredigt am ersten Weihnachtsfeiertag, 25. Dezember, im Münchner Liebfrauendom.

„Es ist gewollt, dass wir leben!“ Dies sage in eindringlichen Worten die Weihnachtsbotschaft der Heiligen Schrift. Es sei Gottes schöpferischer Wille, dass der Kosmos da sei und dass es Menschen gebe. In der Geburt Christi werde deutlich, dass der lebendige Gott die Kommunikation, die Gemeinschaft mit den Menschen suche. Die Schöpfung sei nicht angelegt auf „Fressen und Gefressenwerden“, die Welt kein Urwald, sondern von Gott gehalten, „dass wir sie gestalten“, sagte Marx. Gott trage das All durch seine Liebe. Darauf sei alles angelegt. Er wolle lieben und geliebt werden. Das sei das Geheimnis des christlichen Weihnachtsfestes.

Der Erzbischof erinnerte an das Erscheinen des Buches „Über die Entstehung der Arten“ des englischen Biologen und Forschers Charles Darwin vor 150 Jahren. Dieses Buch habe manche erschüttert und bewege auch heute viele Menschen. Die Stellung des Menschen im Kosmos werde auch künftig ein zentrales Thema bleiben, sagte Marx, so die immer wieder gestellte Frage, ob der Kosmos und das menschliche Leben Zufall wären und mit dem Tod alles zu Ende sei. Manche hielten dies für vernünftig, er bezweifle das, sagte Marx. Darwin habe genau beobachtet und geforscht, aber er habe keine Antwort darauf geben wollen, wie alles entstanden sei. Es sei mindestens ebenso vernünftig, zu glauben, dass Gottes wirkungsmächtiges und schöpferisches Wort den Kosmos und den Menschen geschaffen habe.

Quelle: Erzbistum München

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