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Schützen stehen für den Erzbischof Spalier
St. Sebastianus-Bruderschaft nimmt Kurs auf München.Bus und Betten sind gebucht, Plätze am Altar gesichert

Geseke, 19. Dezember 2007. Der Bus ist gechartert. Die ersten 100 Betten sind gebucht. Die St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft nimmt Kurs auf München. Wenn der gebürtige Geseker und zukünftige Erzbischof von München und Freising, Prof. Dr. Reinhard Marx, am Samstag, 2. Februar, ab 9.30 Uhr im Liebfrauendom zu München feierlich in sein Amt eingeführt wird, dürfen die St.-Sebastianer natürlich nicht fehlen.

„Sie brauchen nicht im Windfang stehen“

Wie auch schon bei der Amtseinführung in Trier am Ostermontag im Jahr 2002 wird dem „Schützen“ Reinhard Marx auch dieses Mal eine große Abordnung des Traditionsvereins zur Seite stehen. Mit dem Tag der offiziellen Ernennung des 54-Jährigen haben die St.-Sebastianer dafür die Planungen aufgenommen. Zwischen dem Erzbischöflichen Ordinaritat in München und dem Geschäftsführer der Bruderschaft, Heinz-Josef Dieregsweiler, laufen seitdem die Telefondrähte heiß. „Wir wollen uns schließlich ordentlich präsentieren“, betonte Dieregsweiler jetzt beim Besuch in der Redaktion. Und das wird der St.-Sebastianus-Bruderschaft seitens des Erzbischöflichen Ordinariats garantiert. „Sie brauchen ganz bestimmt nicht im Windfang zu stehen“, ist Dieregsweiler mitgeteilt worden. Und nicht nur das. Den Geseker Schützen kommt während und nach dem Pontifikalamt sogar eine tragende Rolle zu. Zusammen mit den Bayerischen Gebirgsschützen werden die St.-Sebastianer ihrem Freund beim Einzug in den Dom Spalier stehen. „Während des Gottesdienstes nehmen dann alle drei Fahnenabordnungen der Bruderschaft am Altar ihre Plätze ein“, berichtete Dieregsweiler.
Nach dem Pontifikalamt treten die Schützen vor dem Gotteshaus an und schießen einen Ehrensalut. Danach folgt ein Umzug aller Schützen durch die Münchener Innenstadt, bevor sich die Wege der St.-Sebastianer und ihres Ertzbischofes für ein paar Stunden trennen. Während Marx bei einem offiziellen Empfang mit über 1300 Gästen aus Kirche und Politik im Rampenlicht stehen wird, nehmen die Geseker ein Münchener Gasthaus in Beschlag. „Hier findet auf Einladung des Erzbistums eine Feier für alle Geseker statt“, erklärte Dieregsweiler. Und weiter: „Später stößt auch der Bischof dazu. Das will er sich nicht nehmen lassen.“

„Das steigert das Gemeinschaftsgefühl“

Aufbrechen nach München werden die Geseker Schützen bereits am Freitag, 1. Februar. Und zwar mit dem Bus. „Das steigert das Gemeinschaftsgefühl“, sagte Dieregsweiler, um gleich eine Einladung an alle Geseker auszusprechen: „Wir nehmen jeden mit, der Lust hat. Wir mieten zur Not noch weitere Busse.“ Los geht es um 10 Uhr morgens ab Busbahnhof. Übernachten werden die Geseker in einem Hotel mitten im Zentrum (zehn Minuten Fußweg vom Marienplatz). Die Rückkehr in Geseke wird am Sonntag, 3. Februar, gegen 20 Uhr erwartet. Anmeldungen nimmt Dieregsweiler unter Tel. (0 29 42) 34 89 oder Handy (01 72) 2 08 48 98 entgegen. Weitere Informationen sind auch auf der Homepage der Schützen erhältlich.

Quelle: Geseker Zeitung

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