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Fasziniert von der Liturgie
Andreas Mockenhaupt zum neuen Vikar der Stiftskirche St. Cyriakus ernannt. Der geborene Siegener erzählt von seiner Berufungsgeschichte

Andreas Mockenhaupt ist neuer Vikar in Geseke.Geseke, 30. Mai 2007. Nach der Priesterweihe im Hohen Dom zu Paderborn verkündete Erzbischof Hans-Josef Becker die Einsatzorte der Neupriester. Vikar Andreas Mockenhaupt aus der Gemeinde St. Peter und Paul in Siegen wird zukünftig für die Stiftskirche St. Cyriakus in Geseke aktiv sein. Am 23. und 24. Juni wird sich der Nachfolger von Dr. Adrian Wypadlo in den Messen in der Marien- sowie der Stiftskirche vorstellen. Andreas Mockenhaupt, 1981 in Siegen geboren, hat von 2000 bis 2005 in Paderborn und Würzburg Theologie studiert. Seine Diakonatsstelle war in St. Agatha Lennestadt-Altenhundem (Kreis Olpe). Jetzt freut er sich auf seine neue Tätigkeit in Geseke. Mockenhaupt erinnert sich noch gut an seine Berufungsgeschichte: Ein Besuch im französischen Taizé, insbesondere das dortige Erlebnis gemeinsamen Betens, sei es gewesen, das ihm „die Tür zu seiner Berufung“ geöffnet habe. Die offene Unterstützung seines Heimatpfarrers habe nach diesem Grundimpuls dann geholfen, durch diese Tür zu gehen.
„Papa, du spinnst“, so sei Mockenhaupts Reaktion gewesen, als ihm sein Stiefvater nach seiner Firmung 1996 sagte, dass er einmal die rechte Hand des Bischofs werden würde. „Ich sollte Priester werden? Damals ein komischer Gedanke für mich“, sagt der neue Vikar. Denn in die Kirche ging er eher selten - wenn, dann mit seinen Großeltern. Der Besuch der Messe habe ihm aber immer Freude bereitet, die Liturgie habe ihn stets fasziniert. Dann kam im Juni 1998 der einwöchige Aufenthalt in Taizé. „Das war eine tiefe spirituelle Erfahrung für mich“, sagt Mockenhaupt. „Dort habe ich gelernt, was es heißt zu beten. Beten ist mehr als „nur“ mit Gott zu sprechen, beten heißt auch Schweigen, innerlich ruhig zu werden und in sich
hineinzuhorchen.“
Der ursprüngliche Gedanke, bei der Bundeswehr zu studieren, wurde dann nach und nach von dem Wunsch, Priester zu werden, verdrängt. „Wenn mich jemand fragen würde, woher ich die Gewissheit nehme, dass dies das richtige für mich ist: Ich weiß es nicht“, sagt Mockenhaupt. „Aber ich habe immer das Gefühl, dass mich jemand ruft.“

Quelle: Geseker Zeitung

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