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Tragende Rolle im sozialen Gefüge
Ordensgemeinschaft blickt auf 200 Jahre Wirken.Pfarrer Gerald Haringhaus: „Aus Berufung wurde Passion“

Im Zuge des 200. Jubiläums erinnerten die Schwestern der Heiligen Maria Magdalena Postel an das segensreiche Wirken ihrer Ordensgründerin.Geseke, 15. Mai 2007. „Sie tragen ein Ideal an sich, in das sie immer wieder neu hineinwachsen müssen.“ Mit diesen Worten würdigte Pfarrer Gerald Haringhaus während des Festhochamts die Schwestern der Heiligen Maria Magdalena Postel.Die Ordensgemeinschaft feierte jetzt in Geseke ihr 200-jähriges Bestehen (wir berichteten). In der Predigt des Geistlichen klang an, dass die Berufung zu einer Nonne nur möglich war mit der „inneren Flamme“ der Frömmigkeit, die den Entschluss zur Einkleidung und den damit verbundenen Abschied von Familie und Freunden entzündete.
„Damit traten sie in eine Ordensgemeinschaft ein, die sich im Laufe der Zeit in eine Lebensgemeinschaft wandelte. Aus Berufung wurde Passion“, so hieß es weiter. Menschliche Glaubens- und Lebenskraft habe es ermöglicht, über die Jahre hinweg so viele Projekte in Gang zu bringen wie beispielsweise die Mädchen- und Haushaltsschule, den Kindergarten im Haus „St. Maria“, ein Internat und den Um- und Anbau des Altenwohnheims.
„Die ehrenamtlichen Tätigkeiten und die einfühlsame Fürsorge, mit denen sie den Alltag vieler Senioren begleiten und stützen, unterstreiche die tragende Rolle in dem Sozialgefüge der Stadt Geseke“, so Pfarrer Haringhaus. Er ergänzte: „Der äußere und der innere Mensch scheinen sich unter dem Ordensgewand zu einem einzigen Menschen vereinigt zu haben. Die Reduktion auf die bloße nackte Persönlichkeit des Einzelnen, die oft durch Eitelkeit verblendet wird, prägt das wahrhafte Erscheinungsbild einer Schwester, die den Ruf Gottes zu ihrer eigenen inneren Stimme gemacht hat.“
Zu Ehren der französischen Ordensgründerin Julie Postel (später Maria Magdalena Postel) wurde auch noch eine umfangreiche Dia-Show präsentiert, die Leben und Wirken dieses „heiligen Leitsterns“ eindrucksvoll dokumentierte.
Mit einem geselligen Beisammensein und anschließender feierlicher Vesper fand das Jubiläum seinen Ausklang.

Quelle: Geseker Zeitung

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