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Gläubige kehren zurück in den Schoß der Kirche
Erzbischöfliches Generalvikariat in Paderborn verzeichnet für 2005 in den Dekanaten Lippstadt-Rüthen und Hellweg mehr Wiedereintritte

Kreis Soest, 10. August 2006. Freude im Erzbistum Paderborn: 2005 sind wieder mehr Gläubige zur katholischen Kirche zurückgekehrt. Wie Thomas Throenle von der Pressestelle des Erzbischöflichen Generalvikariats in Paderborn auf Anfrage mitteilt, ist auch im Kreis Soest die Anzahl der Gläubigen gestiegen, die sich für einen Wiedereintritt entschieden haben. Im Dekanat Lippstadt-Rüthen, zu dem auch Geseke, Erwitte und Anröchte gehören, sowie im Dekanat Hellweg mit den Städten Soest, Werl und Hamm sind zusammen 66 Gläubige wieder in die katholische Kirche eingetreten. Im Jahr zuvor waren es zwölf weniger. Zusammen mit den Übertritten aus anderen Konfessionen sind 2005 damit insgesamt 100 Menschen der katholischen Kirche in den beiden Dekanaten beigetreten. 2004 waren es insgesamt 99.„Auch die Zahl der Kirchenaustritte in den beiden Dekanaten ist rückläufig“, berichtet Thomas Throenle. 428 waren es im vergangenen Jahr, das sind 81 weniger als noch 2004. Generell jedoch sei die Zahl der Katholiken in den vergangenen Jahren geschrumpft. Gab es 2000 noch 120 151 katholische Gläubige in den Dekanaten Lippstadt-Rüthen und Hellweg, so waren es im vergangenen Jahr nur noch 117 623. Die Gründe dafür sieht Throenle vor allem im demographischen Wandel. „Es gibt immer weniger junge Leute. Dadurch wiederum sinkt die Zahl der Taufen.“ Thomas Throenle räumt jedoch auch ein, dass Eltern ihre Kinder nicht mehr so häufig taufen lassen.
Für Gläubige, die in die katholische Kirche zurückkehren möchten, plant das Erzbistum Paderborn derzeit eine Broschüre. „Generell geht einem Wiedereintritt immer ein Gespräch mit dem zuständigen Pfarrer voraus. Auch Gemeindereferenten können solche Gespräche führen“, so Throenle. Dadurch solle sichergestellt werden, dass ernsthafte Beweggründe hinter der Entscheidung stehen, wieder in die katholische Glaubensgemeinschaft zurückzukehren. „Es handelt sich dabei allerdings nicht um eine Prüfung, sondern um ein Gespräch, in dem über den Grund für den Austritt und die Beweggründe für den Wiedereintritt gesprochen wird.“ Im Anschluss füllt der Pfarrer ein Formular aus, das an das Generalvikariat geht. Weitere Schritte folgen, dann kann der Wiedereintritt formal besiegelt werden. Anschließend wird unter anderem das Einwohnermeldeamt informiert.
Die Suche nach geistlicher Heimat und eine bewusste Auseinandersetzung mit dem Glauben sind laut Generalvikariat in Paderborn die häufigsten Gründe für einen Wiedereintritt. Geburt, Taufe oder Erstkommunion stellen für viele Menschen weitere Gründe dar. Auch persönliche Schicksalsschläge wie Trennung, Tod, Arbeitslosigkeit oder Krankheit in der Familie sowie der Wunsch nach kirchlicher Heirat führen oft zum Wiedereintritt.

Quelle: Geseker Zeitung

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