Aktuelles Termine Informationen Gottesdienste Wallfahrten Gremien Renovierung Stiftsbauhütte Trauerfall Kontakt





Kunst im Stift
 


www.stiftskirche-geseke.de

Bachstraße 43 wurde zum Zuhause
Westfälisches Pflegezentrum geht auf Bedeutung der Stadtnähe und seine Strukturen ein. Tagesabläufe und Zielsetzungen von Fachbereichsleiterin Abel vor Stifts-kfd vorgestellt.

Geseke, 18. Februar 2006. Die Geschichte der karitativen Einrichtung an der Bachstraße 43, die ihr Wirken stets in den Dienst des Nächsten gestellt hat, stand im Mittelpunkt einer Vortrags- und Gesprächsveranstaltung, die die kfd St. Cyriakus initiierte. Nach einleitenden Worten durch kfd-Chefin Anneliese Mühlhausen, die von Sachkenntnis geprägt waren und bereits auf die Geschichte des Hauses eingingen, kam Iris Abel in ihrer Eigenschaft als Fachbereichsleitung des Westfälischen Pflegezentrums Lippstadt zu Wort. Sie machte deutlich, dass das Geseker Haus heute Außenstelle des Lippstädter Pflegezentrums sei. Bis ins Detail befassten sich Referentin und Zuhörerschaft mit dem Werdegang und den häufigen Namenswechsel des Zentrums. Dazu hieß es, dass der Landschaftsverband Westfalen-Lippe Träger der Pflegeeinrichtung sei. Es wurde erklärt, dass Gesekes Haus seit 1998 zum Zuständigkeitsbereich Lippstadt zähle. Man ging auf die strukturelle Entwicklung ein und meinte, dass dort in erster Linie Menschen leben würden, die in den vier Wänden teilweise schon seit Jahrzehnten leben würden. In der Bachstraße 43 – so Iris Abel weiter – würden immer wieder Menschen, die chronisch erkrankt sein, „ihren“ Standort, ihr Zuhause, finden. Nachdem von den Unterschieden zwischen Klinik- , Pflege und Förderzentren geredet worden war, hieß es, dass dort Menschen betreut würden, die sich wegen ihrer Erkrankung dauerhaft in einer besonderen Situationen befinden würden.
Iris Abel befasste sich mit der Betreuungsstruktur. Sie sagte, dass zum Pflegezentrum auch eine Wohngruppe gehöre, in der acht Menschen leben würden, die im Schnitt ca. 45 Jahre alt wären. Die übrigen 57 Bewohner/innen brächten es auf einen Altersschnitt von 70 Jahren.
Es wurde von den unterschiedlichen – größtenteils chronisch, psychischen – Krankheitsbildern gesprochen. Umfangreich informiert wurden die Zuhörer über die pflegerischen Leistungen, die das Haus rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr erbringen würde. Es wurde von der personellen Besetzungen, den Nachtschichten und der Einteilung der Bewohner in drei Gruppen sowie von der Tagesstätte und der Wohngemeinschaft geredet, die unter einem Dach vereint sind. Die Verwaltung – so hieß es – sei in Benninghausen bzw. Eickelborn angesiedelt.
Nach dem Satz „Man muss die dort lebenden Menschen so sehen, wie sie sind“, wurde über das Leben im Hause, Tagesabläufe und die Möglichkeit des Mitbringens persönlicher Einrichtungsgegenstände geredet.

Verpflegung aus dem Krankenhaus gelobt

Iris Abel erzählte, dass das Zentrum die Mahlzeiten aus dem benachbarten Hospital zum heiligen Geist beziehe und man damit sehr zufrieden sei. Es wurde schließlich über Pflegestufen, Tagesabläufe und die Bedürfnisse des Einzelnen informiert. Nachdem mehrfach von der Wichtigkeit des Hauses in Geseke geredet worden war, erklärte Iris Abel, dass daran auch nicht gerüttelt werde. Die Stadtnähe sei nämlich sehr wichtig für die Bewohner.

Quelle: Geseker Zeitung

- Zurück -

Home

 

Impressum und Datenschutz | www.geseke-news.de